Auch wenn nach wie vor Homeoffice bei vielen an der Tagesordnung ist – manche kehren inzwischen zumindest tageweise zurück ins Büro. Der eine lieber als der andere. Woran liegt das eigentlich?

Wir verbringen unter der Woche oft sogar mehr Zeit am Arbeitsplatz als mit unseren Lieben und der Familie. Umso mehr sollte er an die Anforderungen unserer Tätigkeiten angepasst sein und unseren unterschiedlichen Bedürfnissen nach Austausch – und Ruhe – entsprechen. Was macht das perfekte Büro aus und wann wird der Arbeitsplatz zum „home away from home“?

Wir haben drei zentrale Kriterien gefunden und für euch gesammelt:

1. Rückzugsmöglichkeiten im Büro

Du möchtest dich mit anderen über dein aktuelles Projekt austauschen, doch die Kollegen arbeiten gerade hochkonzentriert an anderen Themen und brauchen eher Ruhe als eine angeregte Diskussion?

Damit der Frieden und die Produktivität im Büro nicht leiden, sind Rückzugsmöglichkeiten wirklich wichtig. Zentral für produktives Arbeiten, Erholungsphasen und Teamwork ist das Vorhandensein unterschiedlicher Räume, Rückzugsmöglichkeiten, Kreativzonen und/oder alternativ auch funktionsspezifisch gekennzeichnete Bereiche in einem Open Space. Der Teufel beim erfolgreichen Arbeiten steckt im Alltagsdetail wie beispielsweise der Möglichkeit, sich für ein konzentriertes Telefonat oder einen Arbeitssprint zurückziehen zu können. Dies ist maßgeblich für die Zufriedenheit – und den Arbeitserfolg!

2. Flexibilität

Flexibilität bezieht sich nicht (nur) auf die Arbeitszeit! Auch flexible Möbel, die an die Arbeitsanforderungen und -situationen wie Meetings, BarCamps oder Projektarbeit schnell angepasst werden können, machen das Arbeits(er)leben deutlich einfacher, fördern Kreativität und Effizienz. Praktische „Nebenerscheinung“: Freie Platzwahl und kein „kreatives Chaos“, denn so türmen sich auch keine „Ablageberge“ und das sogenannte Silo-Denken wird vermieden. Stattdessen kommt es zu Austausch mit- und untereinander, weil neue Kommunikationsmöglichkeiten und -wege entstehen, wenn die Kollegen in immer unterschiedlichen Sitz- und Arbeitskonstellationen aufeinandertreffen. In einer Studie von Oppezzo und Schwartz von der Stanford University konnten außerdem die kreativitätsförderlichen Effekte eines als attraktiv empfundenen Arbeitsumfelds und vor allem von Bewegung gezeigt werden: Also, ruhig mal zwischendrin aufstehen, einen kleinen Bürospaziergang einlegen und die eigene Kreativität um bis zu 60% steigern!

3. Synergien für mehr Kreativität im Office

Natürlich gibt es auch viele Vorteile von Einzelbüros oder Homeoffice-Lösungen. Allerdings entstehen Synergien mehrheitlich, wenn man anderen zumindest ab und an in die Augen schauen kann. Der „real life“ face to face Austausch mit ganz unterschiedlichen Personen fördert dabei laut einer Studie von Weingart, Todorova und Cronin nachweislich die Kreativität! Also – los geht’s und ruhig mal mit Menschen außerhalb des eigenen Teams über die aktuellen Projekte sprechen!

P.S. Du möchtest noch Austausch bei einer guten Tasse Kaffee in der Küche oder der Lounge?

Perfekt – wir auch!

Im Heidelberg Imp.act Lab findest du immer jemanden für den co-kreativen Austausch. Das HIL bietet als „home away from home“ eine sinn.volle Alternative zum Homeoffice(-Blues) auf über 400 m² mit maximal 15 Personen und stabilem Internet. Informiere dich jetzt bei uns zu Tagespässen, Workshop- und Trainingsoptionen: info@hil.info!

Double Social Distance Guarantee I New Normal [Net]Working @ HIL

Informiere dich gerne bei uns zu Tagespässen, Workshop- und Trainingsoptionen!

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